Kwan Yin - Meister

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Kwan Yin

 

Die Legende von Quan Yin
Kwan Yin ist die wohl bekannteste und beliebteste aufgestiegene Meisterin und Göttin in China. Sie wird besonders von Frauen verehrt und um Hilfen gebeten. Als eine irdische Form von Kwan Yin gilt die Königstochter Miau-schan. Bedeutung: wundersame Güte.
Miau-schan, die etwa im 3. Jahrhundert vor Christus lebte, zog ein kontemplatives Leben dem weltlichen Glanz am Königshof entschieden vor. Ihr Vater ließ sie deshalb enthaupten. Da wurde ihr lebloser Körper durch den Schutzgott des Ortes, der Tiergestalt angenommen hatte ins Gebirge entführt. Sie stieg hernieder zur Hölle und befreite durch die magische Kraft ihres Wesens die verdammten Seelen. Bei ihrer Rückkehr erschien ihr Buddha auf einer Wolke und riet ihr, sich auf die Insel Pu-to-schan zurückzuziehen und in Meditation zu leben. Er gab ihr einen Pfirsich aus den himmlischen Gärten, um ihr unsterbliches Leben zu sichern. 
Nach neun Jahren nahm sie ihren ersten Schüler auf. Als nun einst der dritte Sohn des Drachenkönigs in Gestalt eines Fisches in ein Netz geriet und auf dem Markt verkauft werden sollte, da entsandte Miau-schan, die alles hellsichtig sah, ihren Schülerin, den Fisch zu kaufen und in Freiheit zu setzen. Der Drachenkönig, bewegt von ihrer Güte, sandte ihr zum Dank seine Enkelin und ließ ihr durch sie die Perle überreichen, die in der Dunkelheit leuchtet und beim nächtlichen Studium der heiligen Tradition das Lesen und Verstehen ermöglicht. die junge Drachenfrau blieb dann als zweite Schülerin für immer bei Miau-schan. 
Miau-schan bekehrte später die eigenen Eltern und wurde eine "Erlöserin der Menschen". Sie war imstande, alle Hindernisse, die sich den Menschen bei Erscheinung des Lichtdurchfluteten Paradieses Amitabhas entgegenstellen , zu entfernen. Sie selber jedoch lehnte es ab, in dasselbe einzugehen, solange noch irgendein menschliches Wesen von ihm ausgeschlossen ist.
Auch der Zug der Aggression oder auch - des heiligen Zornes - fehlt bei dieser Göttin nicht. Davon zeugt eine sehr beliebte Legende, in der sie den Lü Tung-pin (einen der 8 Unsterblichen, dessen Symbol ein Dämonentötendes Schwert ist) besiegt, nachdem dieser sie sehr geärgert hatte.
In China  wird der Name dieser Bodhisattva der Gnade wie folgt übersetzt. "derjenige, der auf die Laute (der Welt) hört = Kuan Yin.
(Auszug aus dem Buch: Göttinnen großer Kulturen von Vera Zingsem)


Kuan-yin, oder auch Kuan-shi-yin, das man mit "den flehenden Ton der Welt betrachtend" übersetzen kann, zählt zu den vier großen Bodhisattvas des chinesischen Buddhismus.

Es gibt einige Legenden, die bekannteste ist folgende:
Sie ist die dritte Tochter des Königs Miao-chung, Miao-shan ("die wundersame Gute").
Gegen den Willen ihres Vaters tritt sie ins Kloster der Weißen Spatzen ein.
Dieser versucht mit allen Mitteln, sie zur Rückkehr in die Weltlichkeit zu bewegen, und will sie schließlich durchs Schwert töten lassen.
Doch in diesem Moment erscheint Yama, der Herr der Höllen, und entführt sie in die Unterwelt. Dort lindert sie die Qualen der Verdammten und verwandelt diesen Ort in ein Paradies.
Darauf läßt Yama sie frei, und sie wird auf der Insel P'u-t'ou-shan wiedergeboren, wo sie die Seeleute vor Stürmen schützt.
Als ihr Vater schwer erkrankt heilt sie ihn, indem sie ein Stück ihres eigenen Fleisches auf die kranke Stelle legt. Aus Dankbarkeit läßt ihr Vater zu ihren Ehren eine Statue errichten.

Kuan Yin wirkt im Strahl der Liebe; sie fördert Toleranz und Mitgefühl und die Hingabe in den Fluß des Lebens.
Sie manifestiert sich in allen erdenklichen Formen dort, wo ein Wesen seiner Hilfe bedarf, vor allem bei Bedrohung durch Wasser, Feuer, Dämonen und Schwert.
Außerdem ist sie derjenige Bodhisattva, an den sich kinderlose Frauen um Hilfe wenden.

In frühen Darstellungen wies Kuan Yin männliche Züge auf,
die weiblichen Züge in jüngeren Darstellungen sind auf taoistische und tantrische Einflüsse zurückzuführen.

 
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